Dass Kaffee zu den exotischsten Getränken überhaupt zählt, gerät leicht aus dem Sichtfeld. 

Um vom Anbaugebiet zum Kaffeeliebhaber zu gelangen, legt er eine lange Reise zurück.

 

1. Anbau:

 

Die Kaffeepflanze ist sehr sensibel. Qualität und Ertrag hängen stark von der richtigen Menge an Wärme, Regen und Wind ab. Eine wichtige Rolle spielen aber auch die Anbauhöhe und die Bodenbeschaffenheit. Die für den Kaffeeanbau notwendigen klimatischen Bedingungen sind nur in den Ländern rund um den Äquator gegeben. Sie zusammen bilden den sogenannten Kaffeegürtel, der sich rund um den gesamten Erdball zieht.

2. Ernten:

 

Die Kaffeebohne ist der Kern der Kaffeekirsche. Nur reife Kirschen sind dazu geeignet, qualitativ hochwertigen Kaffee herzustellen. Um das zu gewährleisten, werden die Früchte daher häufig einzeln von Hand gepflückt. Auf sehr großen Plantagen werden die Äste der Kaffeepflanzen mit Maschinen ausgekämmt.

3. Aufbereiten:

 

Da die Kaffeekirschen weder lange haltbar noch transportfähig sind, müssen sie schnell nach der Ernte aufbereitet werden. Dazu werden Fruchtfleisch und die Pergamenthaut und möglichst auch viel Feuchtigkeit entfernt. Am Schluss bleibt die saubere und trockene Rohkaffeebohne übrig, die jetzt haltbar und damit transportfähig ist.

4. Transport:

 

Der aufbereitete Kaffee tritt nun seine Reise an. Per Schiff kommt der Kaffee in die Konsumentenländer, die Fahrt von Südamerika nach Hamburg dauert etwa drei bis vier Wochen. 80% des Kaffees werden dabei als loses Schüttgut in Containern, sog. Bulkware transportiert. Besonders hochwertige Rohkaffees mit geringem Erntevolumen werden in Jutesäcke verpackt und erst dann in Container verfrachtet.

 

Nachhaltig von A wie Anbau bis Z wie Zipverschluss. Wir von Huber Kaffee legen sehr großen Wert auf nachhaltigen Kaffeeanbau, umweltfreundliche Verpackungen und natürlich auf die faire Behandlung der Kaffeebauern.

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