Kaffee Anbau


Dass Kaffee zu den exotischsten Getränken überhaupt zählt, gerät leicht aus dem Sichtfeld. 

Um vom Anbaugebiet zum Kaffeeliebhaber zu gelangen, legt er eine lange Reise zurück.

 

 

         1. Anbau:

 

Die Kaffeepflanze ist sehr sensibel. Qualität und Ertrag hängen stark von der richtigen Menge an Wärme, Regen und Wind ab. Eine wichtige Rolle spielen aber auch die Anbauhöhe und die Bodenbeschaffenheit. Die für den Kaffeeanbau notwendigen klimatischen Bedingungen sind nur in den Ländern rund um den Äquator gegeben. Sie zusammen bilden den sogenannten Kaffeegürtel, der sich rund um den gesamten Erdball zieht. 

 

Wo liegt der Kaffeegürtel?

Der Kaffeegürtel liegt innerhalb des 23. Breitengrades nördlicher Breite und des 25. Breitengrades südlicher Breite. In dieser Lage rund um den Äquator herrscht ein feucht-trockenes Wechselklima, das sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass es keine extremen Temperaturen und ausreichend viel Niederschlag gibt.

 

2. Ernten:

 

Die Kaffeebohne ist der Kern der Kaffeekirsche. Nur reife Kirschen sind dazu geeignet, qualitativ hochwertigen Kaffee herzustellen. Um das zu gewährleisten, werden die Früchte daher häufig einzeln von Hand gepflückt. Auf sehr großen Plantagen werden die Äste der Kaffeepflanzen mit Maschinen ausgekämmt.

 

Welche Schritte gibt es bei der Ernte?

Der Prozess der Veredelung beginnt mit der Ernte der Kaffeekirschen, die beispielsweise von Hand oder maschinell durchgeführt werden kann. Im nächsten Schritt wird aus den Kaffeekirschen dann der Rohkaffee erzeugt. Dazu werden die Kaffeekirschen getrocknet und vom Fruchtfleisch befreit, sodass nur noch die Kaffeebohnen zurückbleiben.

 

3. Aufbereiten:

 

Da die Kaffeekirschen weder lange haltbar noch transportfähig sind, müssen sie schnell nach der Ernte aufbereitet werden. Dazu werden Fruchtfleisch und die Pergamenthaut und möglichst auch viel Feuchtigkeit entfernt. Am Schluss bleibt die saubere und trockene Rohkaffeebohne übrig, die jetzt haltbar und damit transportfähig ist.

Aufbereitung ist ein Begriff für die Weiterverarbeitung von Kaffee, die notwendig ist, damit dieser gut gelagert und später geröstet werden kann. Da Kaffeekirschen direkt nach der Ernte noch nicht genießbar und auch nicht transportfähig sind, werden sie in der Regel direkt vor Ort aufbereitet. Bei der Aufbereitung werden Fruchtfleisch, Fruchthaut, Fruchtschleim und Pergamenthaut entfernt, sodass nur noch die Kaffeebohne zurückbleibt. Außerdem wird dieser ein großer Teil des Wassers entzogen. 

4. Transport:

 

Der aufbereitete Kaffee tritt nun seine Reise an. Per Schiff kommt der Kaffee in die Konsumentenländer, die Fahrt von Südamerika nach Hamburg dauert etwa drei bis vier Wochen. 80% des Kaffees werden dabei als loses Schüttgut in Containern, sog. Bulkware transportiert. Besonders hochwertige Rohkaffees mit geringem Erntevolumen werden in Jutesäcke verpackt und erst dann in Container verfrachtet.

 

 

Nachhaltig von A wie Anbau bis Z wie Zipverschluss. Wir von Huber Kaffee legen sehr großen Wert auf nachhaltigen Kaffeeanbau, umweltfreundliche Verpackungen und natürlich auf die faire Behandlung der Kaffeebauern.

Huber Kaffee wird empfohlen von Coffeeness, Deutschlands bekanntestem Kaffeeblogger