Frischer Kaffee


Unser liebster Muntermacher

Kein anderes Getränk ist in Deutschland beliebter als frischer Kaffee.

Rund 165 Liter Kaffee trinkt jeder Deutsche im Jahr, so viel wie in eine Badewanne passt.

 

Huber Kaffee setzt auf Individualität abseits der Massenware und großer Organisationen. Qualität, Fairness und Transparenz stehen bei unserem Handeln im Vordergrund. Eine der elementaren Voraussetzungen für unser Handeln ist die vertrauensvolle Kooperation mit einem ausgesuchten, zuverlässigen Lieferanten für unsere Rohkaffees. Kaffeegenuss ist am schönsten, wenn sich nicht nur Magen und Herz, sondern auch das Gewissen freuen. Dass Kaffee zu den exotischsten Getränken überhaupt zählt, gerät leicht aus dem Sichtfeld. Um vom Anbaugebiet zum Kaffeeliebhaber zu gelangen, legt er eine lange Reise zurück.

 

Unsere Methode bei Huber-Kaffee direkter auf den Handel und die Umstände des Kaffeeanbaus eingehen zu können, ist Kaffee im Direktvertrieb zu kaufen.

Das bedeutet, dass keine Marken, Firmen oder externe Kontrollstellen zwischengeschaltet sind, somit fließt weniger Geld in Marketing, Zwischenhändler und an Zertifizierungsstellen.

 

Hintergrund unseres Handelns ist, den multinationalen Konzernen und großen Organisationen, die riesige Gewinne erwirtschaften, ein klein wenig Paroli zu bieten. In unserer Weltanschauung steht klar ein Geben und Nehmen im Vordergrund.

 

Der Weg des Kaffees ist lang

 

Nachhaltig von A wie Anbau bis Z wie Zippverschluss. Wir von Huber Kaffee legen sehr großen Wert auf nachhaltigen Kaffeeanbau, umweltfreundliche Verpackungen und natürlich auf die faire Behandlung der Kaffeebauern.

 

                  Die Ernte des Rohkaffees

Die Basis von frischem Kaffee ist immer der Rohkaffee aus den Herstellungsländern, welcher dort von Kaffeebauern in sorgfältiger Handarbeit angebaut und aufbereitet wird. Nachdem die Kirschen einzeln von Hand gepflückt wurden, findet die sogenannte Aufbereitung statt.

Die frischen Kaffeebohnen werden entweder durch das Waschen oder durch die Sonnentrocknung aus der Kirsche getrennt.

Die Rohkaffeebohnen sind im Gegensatz zu geröstetem Kaffee grün und noch ungenießbar.

                  Woher kommt unser Rohkaffee?

Wir beziehen unsere Rohkaffees nur von ausgewählten Farmen, Kooperativen und Plantagen der Kontinente Südamerika, Zentralamerika und Afrika. Durch unseren Direkten Handel wird sichergestellt, dass nur die besten Rohkaffees den Weg in unser Lager nehmen. Zu unseren Kaffeebauern.

Per Schiff kommt der Kaffee aus Ländern wie Burundi, Nicaragua oder Peru zu uns. Auch heute noch wird der Kaffee in den typischen Säcken zu uns in die Rösterei geliefert und wir beginnen umgehend mit der Veredelung.

                Wie rösten wir den frischen Rohkaffee?

Schonend werden die grünen Bohnen in unserem Trommelröster geröstet. Diese Art des Röstens erfordert ein hohes Maß an Feingefühl und eine besonders genaue Beobachtung der Temperatur im Röster. Besonders bekannt ist das Trommelröstverfahren für sein Ergebnis: ganz besondere Spezialitätenkaffees, welche so mit keinem anderen Herstellungsverfahren produziert werden können. Diese Kaffees zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr Säurearm und Aromatisch sind. Die Qualität eines frischen Kaffees hängt maßgebend von der Qualität der Rohkaffees und der Röstung ab.

Um immer möglichst frischen Kaffee zu liefern rösten wir kleine Chargen, je nach derzeitigem Bedarf. Nur so können wir sicherstellen, dass jede Tüte unseres Huber Kaffees sowohl im Supermarkt als auch im Onlineshop, unsere Kunden in voller Frische erreicht. Wenn möglich, sollte Kaffee immer in ganzen Bohnen gekauft und erst kurz vor der Zubereitung gemahlen werden, denn durch das Mahlen brechen die Kaffeebohnen auf und setzen ihre Aromen frei.

               Wie wird der frische Kaffee verpackt?

Nach der Röstung wird der fertige Kaffee schnellst möglichst von Hand verpackt. Mit einem Entgasungsventil in der Verpackung kann der Kaffee direkt nach dem Rösten luftdicht verschlossen werden und behält doch sein frisches Aroma. Die Röstgase und ein Teil des sich ansammelnden Sauerstoffs können durch dieses Ventil nach außen strömen, jedoch strömt kein zusätzlicher Sauerstoff hinein. Die Verpackung behält ihre Form und der Kaffee ist so frisch, als sei er gerade geröstet worden.

 


 

ZUM THEMA KAFFEE.

In den letzten Jahren sind die Preise für den Rohkaffee kontinuierlich gesunken, was hauptsächlich an einer Überproduktion des Genussmittels liegt. Das Angebot übertrifft die Nachfrage, und da Rohkaffee an der Börse gehandelt wird, unterliegen die Preise damit hohen (auch spekulativ erzeugten) Schwankungen, die sich selbstverständlich direkt auf die Kleinbauern auswirken. Es kommt sogar in vielen Fällen soweit, dass die Kleinbauern nicht einmal mehr die Produktionskosten decken können und sich aus diesem Grund zwangsläufig immer mehr verschulden. Denn sie hängen nicht nur an dem seidenen Faden der Rohstoffpreise, sondern sind zudem auch noch von Händlern abhängig, die ihre Produkte vermarkten. So bleibt der Kleinbauer – leider wie so häufig – das schwächste Glied der Kette und steht, obwohl er den größten Teil der Arbeit leistet, am Ende der finanziellen Nahrungskette.

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass neue Modelle und Konzepte angedacht und ansatzweise verwirklicht werden. Sie sollen dafür sorgen, dass auch die Kleinbauern für ihre Arbeit angemessene Bezahlung erwarten können – solidarischer Handel ist hierbei das Stichwort. Bei unserer Art des Einkaufs von Kaffee erhalten die Kaffeebauern einen höheren Preis für Ihre Qualität, der sich auch bei Kursschwankungen an der Börse nicht ändert. So ist langfristig das Einkommen gesichert und es wird verhindert, dass sich die Bauern verschulden.

      Andreas Huber

Händlerbund Käufersiegel