Unsere Methode bei Huber-Kaffee direkter auf den Handel und die Umstände des Kaffeeanbaus eingehen zu können, ist Kaffee im Direktvertrieb zu kaufen.

Das bedeutet, dass keine Marken, Firmen oder externe Kontrollstellen zwischengeschaltet sind, somit fließt weniger Geld in Marketing, Zwischenhändler und an Zertifizierungsstellen.

 

Hintergrund unseres Handelns ist, den multinationalen Konzernen und großen Organisationen, die riesige Gewinne erwirtschaften, ein klein wenig Paroli zu bieten. In unserer Weltanschauung steht klar ein Geben und Nehmen im Vordergrund.

 

Unser Partner für den Rohkaffee Import ist die Fa. List& Beisler aus Hamburg.

Die Fa. List& Beisler importiert feinste Rohkaffees aus über 25 Ursprungsländern und beliefert Spezialitätenröster weltweit.           

 

Unsere aktuellen Rohkaffee Lieferanten


Brasilien:

Fazenda Chapadao
Die Fazenda Chapadao wird geführt von Herrn Mauro de Souza Dantes. Auf 32 Hektar wird seit 70 Jahren traditionell Kaffee angebaut. Die brasilianische Kaffeewirtschaft durchlebt zur Zeit eine sehr dynamische Entwicklung. Viele Kaffeebauern haben erkannt, dass die Produktion eines Spitzenkaffees mit hohem Qualitätsanspruch, auch mit kleineren Erntemengen, auf die Dauer zufriedenstellender und gewinnbringender ist als die maschinelle Massenproduktion. Minas Gerais liegt im Nordwesten Brasiliens, wo sich auch die Fazenda Chapadao befindet. Hier wird auf 1200 Meter hochwertiger Arabica Kaffee produziert, der vulkanische Boden trägt einen großen Anteil zu der hohen Qualität des Kaffees bei. Der Kaffee wird von Hand geerntet, sorgfältig aufbereitet und anschließend sonnengetrocknet. Als Mitglied in der Vereinigung der Cerrado Kaffeebauern garantiert die Fazenda Chapadao hohe Qualitätsstandards und eine nachhaltige Arbeitsweise.

 

Kolumbien:

Die Hacienda Horizontes ist ein Familienbetrieb, gegründet von Mr. Alberto Zapata und seiner Frau Emma. Seit 2007 führt Tochter Lucy die Farm, die heute mehr als 600 Hektar besitzt. Schwere Zeiten hatte die Kaffeefarm zu überstehen, nachdem Lucys Vater durch seine Spielsucht das Land verkommen ließ und die Farm in den Bankrott führte. Einzig ihre Leidenschaft zum Kaffeeanbau war ihnen geblieben. Mittlerweile ist die Farm, die in der Region Marsella liegt, durch eine neue Ausrichtung wieder mit Blick auf Volumen die größte Farm. Alle Verarbeitungsschritte werden nach wie vor auf traditionellem Wege durchgeführt.

 

Mexico:

Die Finca „Montegrande“ befindet sich in den Ausläufern der Sierra Madre im Staat Chiapas, welcher den südlichsten Staat Mexicos darstellt. Gegründet wurde die Farm 1917 und wird mittlerweile in dritter Generation geführt. Die Anbaufläche für Kaffee der Finca beträgt 360 Hektar. Unabhängigkeit und hohes Umweltbewusstsein haben auf der Finca „Montegrande“ höchste Priorität, daher wird der Strom für ihre Verarbeitungsprozesse im eigenen Wasserkraftwerk produziert. Des Weiteren wurde in Technik investiert, welche nur 5 % der Wassermenge verbraucht, wie sie bei den traditionellen Verfahren benötigt wird. Ebenso werden Abfälle kompostiert und als natürliche Dünger eingesetzt. Die Finca gibt 200 Menschen Arbeit, durch deren Einsatz auf 1.100 Metern Höhe, die Farm zur produktivsten Mexicos wird.

 

El Salvador:

Die Finca „Matilde“ befindet sich innerhalb eines UNESCO Bioshpären Reservats, das 2007 gegründet wurde, im Nordwesten El Salvadors. Die Region Santa Ana gehört zur zentralen Vulkankette El Salvadors. Das Reservat wurde mit unter wegen den einzigarten Pflanzen gegründet, welche auf Lavaformationen wachsen. Diese spielen eine fundamentale Rolle bei der Filtration des Wassers in dieser Gegend. Außerdem zählt diese Region zu einer der Gegenden, in welcher vor 2600 Jahren die Mayas ansässig waren. Für die Nachfahren, welche immer noch dort wohnen, spielt die Finca „Santa Matilde“ eine wichtige Rolle, da sie ein Arbeitgeber ist, welcher großen Wert auf soziale und ökologische Themen legt. Die Finca liegt auf 1250 bis 1300 Meter Höhe und ist seit 1999 Teil der Rainforest Alliance, welche den Schutz von Tieren und den natürlichen Ressourcen zum Ziel hat.

 

Burundi:

Die Kooperative „Nil Kawa“ , die 2011 gegründet wurde, besteht aus 630 Mitgliedern, davon sind 25 % Frauen. Diese befindet sich in der Region Kayanza, welche als eine der besten in Burundi für Kaffeeanbau gilt. Der Fokus der Kooperative liegt auf ökologischem Anbau und verbesserte Qualität. Der Kaffee macht 67 % des Exports von Burundi aus. Hierbei sind 600.000 Familien direkt in das Kaffeegeschäft involviert. Bis 1991 war der Kaffeeanbau bzw. –produktion in staatlicher Hand. Ab 1991 gab es zahlreiche Privatisierungen mit Unterstützung durch die Weltbank und Spender. Farmer wurden dazu ermutigt Gesellschaften zu gründen. Doch auch heutzutage fehlt es vielen Gesellschaften an finanziellen Reserven.

 

Zimbabwe:

Die Plantage „Penya Valley“ befindet sich nahe der Grenze zu Mosambik. Hoher Niederschlag, Nebel und mildes Klima machen das Tal Crake Valley zu einem perfekten Anbaugebiet für Kaffee. Die Plantage hat eine eigene Schule und Gesundheitsversorgung. 2002 erhielt diese den „Innovation Farm Management Award“ aufgrund ihres nachhaltigen Kaffeeanbaus. Außerdem wird die soziale Verantwortung sehr groß geschrieben: 150 Familien erhalten Unterkunft, medizinische Versorgung, sauberes Trinkwasser und schulische Bildung für die Kinder. Die Plantage liegt auf 1100 bis 1300 Meter, als zweites Standbein wird Milchviehwirtschaft betrieben.

 

Tanzania:

Die Plantage „Lyamungo“ befndet sich am Fuße des Kilimanjaros auf einer Höhe von 1300 Metern. Die Region bietet aufgrund guter Wasserversorgung und vulkanischem Gestein sehr gute Anbau-bedingungen für Kaffee. Die Farm ist benannt nach einem naheliegenden Dorf und umfasst 200 Hektar, wovon 164 Hektar für den Anbau von Kaffee genutzt wird. Die Plantage bietet Arbeit für 96 Vollzeitangestellte und 600 Teilzeitangestellte während der Ernte-zeit. Ebenso bietet sie dem lokal ansässigen Stamm der Chagga Trainings im Bereich der Farmland-wirtschaft an.

 

Peru:

Die Kooperative APROEXPORT, die 2013 gegründet wurde, besteht aus Farmen im Familienbesitz. Die Farmen, mit 2 bis 10 Hektar Land, umfassen derzeit 356 Mitglieder. APROEXPORT versucht beständig die Lebenssituation der Bauern zu verbessern. Sie bieten Trainings zum Thema „ökologisches Management“ an, um die Qualität des Kaffees zu verbessern. Die Farmen liegen in der Region Mendoza, Amazonas auf einer Höhe von 1500 bis 1800 Meter.

 

Nicaragua:

Mehrere Farmen, die sich in einer Organisation zusammengeschlossen haben, vertreiben ihren Kaffee unter dem Namen „Royal Momotomba“. Angebaut werden die Kaffees auf dem Segovia Plateau auf einer Höhe von 1100 bis 1200 Meter in der Nähe des Coco Flusses, das die höchstgelegene und älteste Region Nicaraguas darstellt. Der Fluss hat ein langes Tal geschaffen, welches mit quarzhaltigem Sand bedeckt ist und damit zu einer Region mit sehr gutem Kaffee wird. Klassifiziert wird dieser Kaffee als „strictly high grown“, also ausschließlich in der Höhe gewachsen.

 

 

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