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Von Milch, über Babynahrung hin zum Kaffee

Auch für mich beginnt der Tag mit einer leckeren Tasse Kaffee. Ich mag ihn einfach. Aber über zwei Sachen verhandel ich nicht: Die Qualität und den Geschmack.

Ich habe mich schon immer für Kaffee interessiert. Doch der billige – leider im wahrsten Sinne des Wortes – aus dem Supermarkt hat mich nie angesprochen. Auf der Suche nach einem leckeren Kaffee habe ich mir sogar welchen aus Italien bestellt.

Doch irgendwann wollte ich mehr: Meinen eigenen Kaffee rösten. Warum? Denn dann bestimme ich den Geschmack des Kaffees. Hier kam mir mein beruflicher Werdegang entgegen: Von Milch, über Babynahrung hin zum Kaffee.

Aus Rohstoffen etwas Leckeres zaubern

Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zum Molkerei-Technologen. Mich faszinierte, wie ich mit meinen eigenen Händen aus dem Rohstoff Milch etwas Leckeres mache. Dazu brauchte ich nur etwas „an den Knöpfen“ zu drehen: Milch pasteurisieren, Bakterien zusetzen, dabei auf die beiden Faktoren Temperatur und Zeit achten. Das Ergebnis finden Sie in Ihrem Kühlschrank: Käse und Joghurt.

Insgesamt arbeitete ich acht Jahre in meinem Ausbildungsbetrieb. Anschließend zog es mich zu Nestlé, wo ich hypoallergene Babynahrung herstellte. Ich war 20 Jahre verantwortlich für Folgemilch, die Nährstoffe enthält, damit sich Babys gesund entwickeln.

Doch ich wollte etwas Eigenes schaffen

Doch irgendwann war das nicht mehr genug: Ich wollte etwas Neues schaffen. Etwas, das mit meinem Namen verbunden ist. Mir war klar, dass ich dies nicht in einem Konzern schaffe. Hier habe ich zwar Sicherheit, bin aber austauschbar.

Sobald ich den Konzern verlasse, wird mich ein Kollege ersetzen – und ich bin vergessen. Daher erfüllte ich mir im Januar 2016 endlich meinen Traum und machte mich selbstständig. Mit Kaffee.

Ich mochte schon immer Kaffee. Und war immer auf der Suche nach den besten und aromatischsten Sorten. Warum dann nicht das Offensichtlichste? Wenn ich aus dem Rohstoff Milch solche Produkte wie Joghurt und Käse herstellen kann, warum dann nicht auch das Beste aus Kaffeebohnen herausholen?

Alles fing mit einer Popcornmaschine an

Die rohe Kaffeebohne ist grün und schmeckt widerlich. Aber in ihr schlummern mehr als 1000 Aromen. Ich muss sie nur aufwecken. Dazu muss ich eigentlich nur das machen, was ich immer schon gemacht habe: Ich muss an den richtigen „Knöpfen drehen“.

Denn wie der Kaffee schmeckt, hängt nur von mir ab: Wie lange röste ich die Bohnen? Bei welcher Temperatur? Wie lange dauert die Abkühlung? Welche Farbe sollen die grünen Bohnen erhalten? Wie stark sollen sie sein?

Also bestellte ich mir rohe Kaffeebohnen. War nur noch die Frage, wie ich sie röste. Aber wozu hat man denn schließlich eine Popcornmaschine? Gesagt, getan: Popcornmaschine zweckentfremdet.

Die Bohnen wurden geröstet – aber mehr auch nicht. Eigentlich fiel dieser Versuch unter die Kategorie: Aus Erfahrung wird man klug. Aber auch wenn das Ergebnis katastrophal war, war das Eis gebrochen. Ich wollte meinen eigenen Kaffee. Davon hielt mich ein fehlgeschlagenes Experiment nicht ab. Und von da an wurde auch alles besser.

Also holte ich mir einen Kupfertrommelröster, der die Popcornmaschine ersetzte. Blindtests mit meiner Familie und Freunden zeigten: Der Kaffee ist lecker. Doch das war mir noch nicht gut genug. Ich wollte mehr. Also experimentierte ich noch mehr und verfeinerte das Röstverfahren. Das Ergebnis: Vier Jahre nach dem Popcorn-Erlebnis kündigte ich bei Nestlé und gründete im Januar 2016 Kaffee Huber.

 

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